In Corona-Pein — gelassen sein
Advent - Ab-Warten

mit  Ruhe  abwarten  —  na  ja  —  schaun  mer  mal —
stets  bereit,  Neues   zu   erleben   —  und  — Anderes
vielleicht sogar  —  GanzAnderes  — dafür offen sein
frisch, froh, fromm  und frei  ----  im  Ja  zu  mir  selber
—  so  wie  ich  bin   —  leben  im   Corona*-Vir(r)warr
und zugleich darüber hinaus —  ist das denn möglich?
—  bin  echt gespannt   —  entspannt  optimistisch  —
und   ohne   Stress   geduldig    —    sich    überraschen
lassen   —  komme   was  kommt   —   auch  Schweres,
Hartes,  Unbegreifliches  —  Geheimnis  des Lebens —
in  dem,  aus  dem  und  mit  dem  —  ich  mir  wie  dir,
meinem  nahen  Nächsten  —  auch  dem  Fernsten  —
den  Hauch  von Liebe, Glück, Mut, Freude  gönne  und
wünsche  — zu erfahren und zu bewahren —  ja,  und
bei alledem  —  dann  und  wann  —  einfach  mal  nur
da sein  —  ohne ein Warum   —  und  ohne ein  Wozu
— schon  —  und noch  —  und doch
gelassen  sein  —  und bleiben
            Klaus Jäkel, In: Pfarrbriefservice.de

Licht- das wirkt

Herr Jesus Christus,
auch wenn die Zeichen der Zeit eine andere Sprache zu sprechen scheinen,
dürfen die Flammen des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe
und des Friedens ihre Kraft niemals verlieren.

Lass das Licht des Glaubens in uns leuchten,
damit Zweifel und Fragen in dunklen Nächten
uns nicht erschrecken.

Erfülle uns mit dem Licht der Hoffnung
und lass uns alle Momente
der Hoffnungslosigkeit überwinden.

Entzünde in uns das Licht der Liebe,
das jegliche Form von Lieblosigkeit überstrahlt.

Erwecke in uns immer wieder neu das Bedürfnis,
mit Dir, miteinander und mit deiner Schöpfung
in Frieden zu leben.

Dein Weg war auch gezeichnet von Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit.
Lieblosigkeit und sogar Hass schlugen Dir entgegen.
Lass uns im Licht deines Lebens den Gott der ewigen Liebe erkennen
und das Leben bei Dir in Fülle finden.
             Gaby Bessen, In: Pfarrbriefservice.de

Und dennoch

weiß gar nicht
wo es herkommt
dieses rettende Dennoch
diese vorwärts blickende Trotzkraft
diese unumstößliche Zuversicht
dass alles gut wird
dass vieles schon gut ist

in all dem Dunkel
das uns in dieser Zeit umgibt
in all den Einladungen
zu Frust und Verzweiflung


inmitten erloschener Gesichter
und menschenverachtender Parolen

kann sein
ein Engel fliegt mir voran
und einer stärkt mir den Rücken
und einer trägt mich auf Händen
damit die Drachen und Nattern
mich nur an den Fußsohlen kitzeln

kann sein
ich habe einen neuen Blick bekommen
oder ich träume
wir wären schon längst erlöst

als hätte ich es bereits hell aufleuchten sehen
das ewige Licht der Weihnacht
inmitten dieser endlosen Nächte

als wäre ich schon angekommen
dort wo der Friede wohnt
       Miriam Falkenberg   in: Pfarrbriefservice

Stärkung

Nichts kann den Menschen 
mehr stärken,
als das Vertrauen,
das man ihm entgegenbringt.
       (Adolf von Harnack)